Dieser Kurs wird zu Beginn des Sommersemesters 2026 fĂŒr die Teilnehmenden des 8. Jahrgangs des Public History-Studiengangs geöffnt. Alle Teilnehmenden werden automatisch hinzugefĂŒgt. Es gibt fĂŒr das fachwissenschaftliche und fachdidaktische Seminar nur diesen einen Moodle-Kurs.
Rost als Ressource - Industriekultur, Regionalgeschichte und Public History (Fachdidaktik)
Montags: 12 bis 14 Uhr
Spuren im Revier - Regionaler Strukturwandel und seine Transformationsprozesse (Fachwissenschaft)
Montags: 14 bis 16 UhrÂ
Veranstaltungsbeschreibung:
Das Ruhrgebiet verfĂŒgt ĂŒber ein auĂergewöhnliches Ensemble sichtbarer Relikte einer mittlerweile gröĂtenteils vergangenen Zeit, die das Revier jedoch bis heute maĂgeblich prĂ€gt: dazu zĂ€hlen z.B. FördertĂŒrme, Halden, Siedlungs- und Infrastrukturen, aber auch regionale MentalitĂ€ten sowie insbesondere ökologische Narben. Diese und weitere Elemente gehören zum Erinnerungshaushalt dieser Region, die sich ĂŒber ihre schwerindustrielle Vergangenheit in der Gegenwart vermarktet. Dabei treten die Folgen fĂŒr Umwelt und Gesellschaft hĂ€ufig hinter die ErzĂ€hlung einer erfolgreichen wirtschaftlichen Transformation, dem sogenannten Strukturwandel, zurĂŒck. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung bietet diese historische Ausgangslage, in der industrielle âSchandfleckenâ zu kulturellem Kapital umgedeutet wurden, den Teilnehmenden eine Vielfalt an Möglichkeiten zur individuellen Projektarbeit, bei der das sichtbare und unsichtbare ökologische Erbe der regionalen Kohle- und Stahlindustrie sowie pfadabhĂ€ngiger Branchen im Fokus stehen wird. Mit verschiedenen Methoden der Public History werden die unterschiedlichen montanindustriellen Folgen fĂŒr Mensch und Umwelt recherchiert, aufgearbeitet und prĂ€sentiert.
- Kursleiter/in: Christian Bunnenberg
- Kursleiter/in: Jana Lena JĂŒnger
- Kursleiter/in: Stefan Zeppenfeld