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In der Übung untersuchen wir das vielschichtige Verhältnis zwischen Fotografie und Geschichte und befassen uns mit Fotografien nicht nur als Illustrationen, sondern als kritisch zu befragenden Quellen mit eigenständigen Logiken und Effekten. Fotografien werden häufig als ‚objektive‘ Dokumentationen der Vergangenheit verstanden, doch auch sie sind stets Konstruktionen – geprägt durch die Fotografierenden, den technischen Apparat, den Verwendungszweck und ikonografische Traditionen in der Komposition und Deutung fotografischer Bilder. Die Fotografie hat seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert die Art und Weise, wie wir Geschichte wahrnehmen, dokumentieren und erinnern, maßgeblich beeinflusst – häufig stehen sie stellvertretend für Vergangenes. In der Übung befassen wir uns mit der Geschichte der Fotografie als Medium, mit theoretischen Überlegungen zu Fotografie (etwa Roland Barthes), als auch mit praktischen Analysen fotografischer Quellen. Dabei werden wir Bildmaterial recherchieren, analysieren und interpretieren, und so die Potentiale von Fotografien als historischen Quellen auszuloten.

Semester: ST 2026
Organisationseinheit: - Kurs gehört nicht zu einer Lehrveranstaltung -
Iscrizione spontanea (Teilnehmer/in)
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