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In Voß’ eigenem „Musen-Almanach“ sowie in Christoph Martin Wielands „Teutschem Merkur“ erschienen 1783 und 1784 erstmals die drei Teile von Johann Heinrich Voß’ Versidylle „Luise“. Und 1797 erschien Goethes Versepos „Hermann und Dorothea“. Beide Texte gestalten eine idyllische Welt unter den Bedingungen der bürgerlichen Moderne – im Falle Goethes, sogar unter den Bedingungen der unmittelbaren Nachgeschichte der französischen Revolution. Wie die Texte einerseits diese Spuren der modernen Welt einarbeiten, reflektieren und problematisieren, soll ebenso erarbeitet werden, wie die Konstituenten des Idyllischen, die beiden Texten eingeschrieben sind. Darüber hinaus sollen natürlich auch die sehr unterschiedlichen Realisationsformen epischen Erzählens, also des Erzählens in Hexameter, zum Gegenstand des Seminars gemacht werden.

Semester: SoSe 2026
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