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Die Materialaufnahme von 30 intakten und vielen fragmentierten Öllampen erfolgte diesen Sommer durch ein Praktikum in der Stadt Gortyn auf Kreta. Die vor Ort erstellte Dokumentation wird nun nach der Rückkehr durch die Erzeugung von 3D von den digitalen Aufnahmen und insbesondere durch die digitale Zeichnung erweitert um auch anderen Studierenden die Möglichkeit zu geben einen primären Originalkontext aufzuarbeiten. Bei den intakten Tonlampen soll dabei besonders eine geeignete Strategie der Dokumentation gefunden werden, damit sie Studierende in erster Linie in das Forschen miteinbezogen werden.

Das so angebrachte Materialverständnis wird auch zur Überlegung zum Herstellungsprozess, zur Handhabung/Benützung, zur ikonographischen Fragestellung und schließlich zur Anwendung antiker Beleuchtung in verschiedenen Bereichen (Produktionsorte, Häuser, Gräber, Heiligtümer) genutzt. Um zur Interpretation des Kontextes zu gelangen, werden verschiedene Öllampenkontexte aus der Antike aufgearbeitet werden. Lampen dienten zwar vorrangig der Beleuchtung, doch gerade die Auffindung in verschiedenen Verwendungskontexten öffnet auch andere Interpretationswege. Der Vergleich mit den antiken Beleuchtungsgegenstände aus der Bochumer Kunstsammlung, die aus privaten Sammlungen ohne Kontextverweis stammen, ermöglicht die Erörterung zur Bedeutung des Kontextes von Archäologischen Material.


Semester: WiSe 2023/24
Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)
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