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In fünf Arbeitseinheiten erarbeiten wir uns sehr unterschiedliche Theorien des Begehrens, die nicht mit Sexualtheorien zu verwechseln sind. Eine erste Einheit wird sich dem Begehren nach Jacques Lacans widmen, das an der Semiotik orientiert ist. Anschließend wenden wir uns der Sprache des Begehrens bei Julia Kristeva sowie dem Begehren des Dritten bei Sarah Kofman zu. Gilles Deleuzes Philosophie des Begehrens erschließen wir uns in ihrer Differenz zu Michel Foucaults Konzeption der Lust. Abschließend werfen wir einen kritischen Blick auf René Girards mimetisches Begehren, das inzwischen häufig für die Analyse der Plattformdynamiken (Influencing) herangezogen wird. Ziel ist es, die Theorien des Begehrens als Grundlage der Medienkulturpsychologie einzuordnen und zu verstehen. Zu Beginn der Vorlesungszeit werden der Seminarplan und die Literatur bereitgestellt.
Semester: WiSe 2023/24
Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)
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