Digitale Begleitausstellung 68 - Wie politisch war Bochum?
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„Burschenherrlichkeit“ an der Ruhr-Universität
Eine Studentenverbindung ist ein Zusammenschluss von (angehenden) Akademikern zu einer Vereinigung, die auch als Korporation bezeichnet wird. Die GrĂĽndung solcher Korporationen findet im deutschsprachigen Raum vor allem im 19. Jahrhundert und beginnenden 20. Jahrhundert statt.
„Den Gründungen dieser Korporationen lagen im Regelfall bestimmte weltanschauliche, gesellschaftliche, politische, sportliche, religiöse, fachwissenschaftliche oder sonstige Zielsetzung zugrunde, welche immer noch für das Selbstverständnis der heutigen Verbindungen ausschlaggebend sind.“ (Sonja Kuhn, Die Deutsche Burschenschaft – eine Gruppierung im Spannungsfeld zwischen Traditionsformalismus und Traditionsstiftung – eine Analyse für den Zeitraum von 1950 bis 1999, Stuttgart 2002, XIX.)
Voraussetzung für die Gründung einer akademischen Studentenverbindung in einem Ort ist - neben den diversen Zielsetzungen - eine universitäre Einrichtung.Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Ausstellungskatalog.
Quelle:
Maximilian HĂĽnting fĂĽr den Ausstellungskatalog "68 - Wie politisch war Bochum?
