Digitale Begleitausstellung 68 - Wie politisch war Bochum?
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Studentenparlament der Ruhr-Uni 68
Das Studentenparlament (SP) war ein universitäres Gremium und somit Teil der studentischen Selbstverwaltung an der RUB. Heute heißt es Studierendenparlament. Als satzungsgebendes Organ bestanden die Aufgaben in der Legislative. Dabei durfte sich die
Körperschaft selbst organisieren und verwalten (Informationen aus der Studierendenschaft, in: UnivA Bochum, Studierendenschaft, Nr. 1 )Der Vorläufer des SP der RUB war die Fachschaftsvertreterversammlung, dessen Nachfolger man heute Fachschaftsvertreter*innenkonferenz nennt (Ruhr-Universität Bochum: Amtliche Bekanntmachungen der Ruhr-Universität Bochum Nr. 554 (2004)). Es wird auch als Übergangsparlament bezeichnet, da es sich aus Mitgliedern der Fachschaftsräte auseinandersetzte. Dieses erarbeitete eine „Satzung der Studentenschaft an der RuhrUniversität“. Sie wurde in einer Abstimmung von April bis Mai 1967 mit 79 Prozent der abgegebenen Stimmen von der Studierendenschaft angenommen. Auf Grundlage der neuen Satzung wurde im Juli 1967 das erste Studentenparlament mit einer Wahlbeteiligung von 54,1 Prozent gewählt. Diese Beteiligung wurde seitdem nie wieder erreicht. Sieger der Wahlen wurde eine Koalition aus vier politisch linken Wahlgemeinschaften.
Mehr Informationen zum Studentenparlament finden Sie im Ausstellungskatalog.
Quelle:
Text: Jens W. Ciecior für den Ausstellungskatalog "68 - Wie politisch war Bochum?
Bild: Wir Gründerstutenten, in: URL http://wirgruenderstudenten.de/?page_id=3637, zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.
