Digitale Begleitausstellung 68 - Wie politisch war Bochum?
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68 im kollektiven Gedächtnis
Das kollektive Gedächtnis als Teil der Erinnerungskultur bezeichnet das Phänomen, wie Geschichte in der Öffentlichkeit oder im öffentlichen Bewusstsein entsteht und rezipiert wird. Erinnerungskultur soll hier als Oberbegriff benutzt werden für alle Formen der bewussten Erinnerung an historische Ereignisse, Persönlichkeiten und Prozesse (Vgl. Cornelißen, Christoph: Was heißt Erinnerungskultur? Begriff- Methode - Perspektiven; in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 54, Friedrich Verlag, Hannover 2003, S. 548f).
Als theoretischer Mittelbau der Erinnerungskultur kann die Gedächtnistheorie definiert werden. Als Begründer der Gedächtnistheorie oder des Begriffes der Erinnerungskultur wird Maurice Halbwachs gewertet, der versucht hat, die „soziale Bedingtheit der Erinnerung nachzuweisen.“(Vgl. Sondergeld, Birgit: Spanische Erinnerungskultur. Die Assmann’sche Theorie der kulturellen Gedächtnisses und der Bürgerkrieg 1936 - 1939, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2010, S.21).
Mehr Informationen zum Phänomen finden Sie im Ausstellungskatalog.
Quelle:
Text: Maximilian am Mhir für den Ausstellungskatalog "68 - Wie politisch war Bochum?
