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    • Im Herrenhaus befindet sich ein langer Saal, in dem die bedeutendsten Pferde des Gestüts verewigt wurden. Große Gemälde, Messingtafeln und gerahmte Stammtafeln erzählen von Preisgewinnern, berühmten Linien und dem Stolz der Züchter.

      Wenn der Hinweis aus dem Stall stimmt, liegt die Wahrheit nicht im Namen Tempelhüter selbst, sondern in seiner Herkunft.
      Vielleicht wurde hier nicht nur gezüchtet, sondern auch vertuscht.

    • Die Galerie zeigt, wie sehr im Gestüt auf Darstellung und Ordnung geachtet wurde. Umso auffälliger ist es, wenn ausgerechnet ein zentraler Hengst nicht eindeutig in dieses System passt.

      Ein beschädigtes Stammbaumfragment könnte erklären, warum.

    • Damit entsteht erstmals ein klares Motiv. Wenn die offizielle Abstammung manipuliert werden sollte, dann war das Zuchtbuch gefährlich für jene, die von dieser Fälschung profitiert hätten.

    • In der Ahnengalerie verdichten sich die Hinweise zu einer beinahe eindeutigen Geschichte:

      • Tempelhüter war möglicherweise falsch eingetragen.
      • Das Hauptzuchtbuch hätte diese Fälschung belegen können.
      • Jemand wollte die Wahrheit schützen, nicht vernichten.

      Die Suche führt nun in das Arbeitszimmer des Landstallmeisters — an jenen Ort, an dem Entscheidungen getroffen und Register geführt wurden.