Wie prägen sozialräumliche Ungleichheiten den Alltag in städtischen Quartieren? Im zweisemestrigen EKON-Studienprojekt untersuchen wir vergleichend, wie sich sozial unterschiedlich strukturierte Quartiere hinsichtlich ihrer Ressourcen und Nutzungsmöglichkeiten, nachbarschaftlichen Beziehungen und sozialen Kohäsion sowie Quartiersidentifikation und Image unterscheiden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bewohner:innen ihre Quartiere wahrnehmen, nutzen und erleben und welche Bedeutung die jeweiligen Lebensbedingungen für soziale Beziehungen und Teilhabe haben. Hierzu entwickeln die Studierenden eigene Forschungsfragen und untersuchen diese mithilfe quantitativer Befragungen und qualitativer, insbesondere raumbezogener Forschungsmethoden. Ziel ist es, sozialräumliche Ungleichheit nicht nur als räumliches Verteilungsmuster, sondern als konkrete Bedingung des städtischen Alltags zu verstehen.
- Kursleiter/in: Andreas Farwick
- Kursleiter/in: Tim MaaĂź