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Insbesondere der Diskurs um Künstliche Intelligenz hat der Erforschung digitaler Medienkulturen insofern eine neue Dynamik verliehen, als durch die Kommunikation und Interaktion mit nicht-menschlichen Aktanten die bereits bekannte Entgrenzung zwischen Lebensbereichen (Arbeit, Lernen, Leben) neue und sich stetig wandelnde Herausforderungen mit sich bringt, mit denen verschiedene Gruppen konfrontiert werden. In der Ringvorlesung wird das Spannungsfeld neuer Lern- und Unterhaltungsmöglichkeiten sowie kultureller Praktiken durch dynamisierte digitale Medienkulturen (VR, Videoportale, soziale Netzwerke, KI) mit ethischen und politischen Konsequenzen aus Perspektive der Disziplinen Erziehungswissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte Musikwissenschaft und Medienwissenschaft beleuchtet und diskutiert, ob und inwiefern und unter welchen Bedingungen sie sich gegebenenfalls ausschließen.

Die immer rasantere Dynamisierung digitaler Medienkulturen verändert nicht nur, wie wir Medien rezipieren und mit ihnen lernen und lehren, sondern auch, wie wir sie erforschen. Die interdisziplinäre Ringvorlesung fragt, ob und unter welchen Bedingungen sich Genießen und Gewissen dabei als medienbezogene Praktiken ausschließen oder koexistieren. Die Ringvorlesung findet im WS 26/27 dienstags online von 12-14 Uhr c.t. in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen statt. Der erste Termin ist am 20.10.2026. 

Semester: WT 2026/27
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