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„auf dem Film aber fliegt indessen in zerrissenen Fetzen eine ganze Literatur vorbei, nein, ein ganzes Wirrsal von Literaturen, der Gestaltenrest von Tausenden von Dramen, Romanen, Kriminalgeschichten [...]“ Was Hugo von Hofmannsthal in „Der Ersatz für die Träume“ (1921) beschreibt, wird den Fluchtpunkt des Seminars bilden: das Verhältnis zwischen Literatur und Film. Dabei wird die hybride Kunstform der Literaturverfilmung im Mittelpunkt stehen. Was geschieht, wenn ein schriftlich fixierter Text in das audiovisuelle Medium des Films übergeht? Welche Veränderungen treten bei diesem Prozess auf? Lässt sich bei der Analyse einer Filmadaption vermeiden, diese immer wieder mit ihrer literarischen Vorlage abzugleichen? Ausgehend von diesen Fragen erarbeitet das Seminar zentrale historische und theoretische Stationen der inter- und transmedialen Beziehungen zwischen Literatur und Film. Das Seminar findet montags online im zweiwöchigen Rhythmus statt; jede Sitzung umfasst zwei Seminareinheiten. Vorausgesetzt werden die sorgfältige Lektüre aller im Seminar behandelten literarischen Texte, die aktive Mitarbeit sowie die Teilnahme an den Filmsichtungen. Termine: 26.10.2026, 23.11.2026, 7.12.2026, 11.1.2027, 25.1.2027 und 8.2.2027.

Studierende der AVL melden sich bitte direkt bei Herrn Vertr.-Prof. Gaderer an.

Vorausgesetzt werden die sorgfältige Lektüre aller im Seminar behandelten literarischen Texte, die aktive Mitarbeit sowie die Teilnahme an den Filmsichtungen.

Semester: WT 2026/27
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