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Welche Botschaft vermitteln der Taufstein des 12. Jahrhunderts oder die im Geist des Urchristentums konzipierte Holzkirche von 1950? In diesem interdisziplinären Seminar untersuchen wir ausgewählte Bochumer Kirchen auf ihre theologischen und architektonischen Aussagen. Der Untersuchungszeitraum reicht vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Neben einer einführenden und einer abschließenden Sitzung prägen insbesondere Exkursionen zu den Kirchen das Seminar. Dabei gilt es einerseits, biblische Bezüge in Kunst und Architektur zu entdecken sowie andererseits das Verhältnis von intendiertem Anspruch und konkreter Gestaltung zu analysieren. Zugleich wird zu berücksichtigen sein, dass die Gesellschaften der jeweiligen Jahrhunderte uns heute ungewohnte Vorstellungen von Theologie und Architektur entwickelten. Das Seminar ist geeignet für Studierende der ev. Theologie und der Kunstgeschichte. Erwartet wird außer Interesse und Gesprächsbereitschaft zu Theologie und Architektur je eine zwanzigminütige Einführung zu den Grunddaten im jeweiligen Kirchengebäude anhand eines Handouts. Zwei bis drei Referate zu übergreifenden Themen sind auch möglich.

Semester: WiSe 2026/27
Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)
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