Der Mensch strebt nach Glück, doch was genau das ist und wie man es erreichen kann, darüber gehen die Meinungen seit der Antike weit auseinander. Neben das Empfinden von kurzen Momenten des Glücks tritt das Glücklichsein als Zustand, manche finden ihr Glück allein, für andere braucht es dazu eine Form der Gemeinschaft oder des gemeinschaftlichen (Er)Lebens, wieder andere sind glücklich im Streben nach etwas oder durch das Vermeiden bestimmter Erfahrungen. Im Proseminar werden lebensweltliche, literarische, philosophische und religiöse Texte zum Glück vergleichend gelesen und diskutiert, wobei die Rezeptionsgeschichte antiker Glücksvorstellungen mitgeführt wird, um ihre Wirkungen auf spätere Werke zu verstehen und hieraus neue Impulse für das Verständnis der antiken Texte zu gewinnen.

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: regelmäßige Mitarbeit, Sitzungsleitung, schriftliche Hausarbeit

Semester: WT 2026/27