Inhalt:
Teil 1: Vermittlung interkulturellen Wissens und Förderung interkultureller SensibilitÀt am Beispiel des islamischen und arabischen Kulturraumes (Seminar), SoSe 2026

Teil 2: Simulation und Analyse von konflikttrĂ€chtigen Situationen im (Berufs)-Alltag (praktische Übung), SoSe 2026

Verbindliche Vorbesprechung / erste EinfĂŒhrung: 31.08.2026, 10-15 Uhr

Teil I: 21. bis 25.09.2026, 10-15 Uhr
Teil II: 28. bis 02.10.2026, 10-15 Uhr

Alle Treffen finden im Raum GAFO 04/615 statt.

Anmeldung: siehe unten

Teil 1:

Im ersten Teil erhalten die Studierenden einen Überblick ĂŒber die Grundlagen der Kommunikation im interkulturellen Kontext. Die Schwerpunkte dieses Teils sind: Konstruktion von IdentitĂ€ten, Entstehung von Kulturdimensionen, Erkennen der eigenen kulturellen PrĂ€gung etc. Des Weiteren werden Strategien fĂŒr das Konfliktmanagement in der interkulturellen Interaktion und fĂŒr die Herausforderungen im Umgang mit dem „Unbekannten“ vermittelt. Dies geschieht durch Simulationen, Kontext- Analysen sowie die Erprobung von potenziell konflikttrĂ€chtigen Situationen im beruflichen Alltag.

Teil 2:

FĂŒr nachhaltige VerĂ€nderungsprozesse und interkulturelle Kompetenz ist die Vermittlung von fundiertem interkulturellen Wissen von zentraler Bedeutung. Deshalb beschĂ€ftigt sich der zweite Teil des Moduls mit der islamischen Alltagskultur, Religion und der Glaubenslehre.

In diesem Teil wird der Fokus auf den politischen und gesellschaftlichen Diskurs gelegt. Mediale Narrative wie z.B. die „Gewaltbereitschaft gegen UnglĂ€ubige“, „Intoleranz gegen AndersglĂ€ubige“, „Integrationsverweigerung“ und nicht zuletzt die „Frauenfeindlichkeit“ in muslimischen Gemeinschaften werden kritisch beleuchtet und analysiert.

Lernziele:
Die Internationalisierung der Arbeitswelten und die Entstehung diverser gesellschaftlicher RealitÀten stellen uns vor neue Herausforderungen im Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller PrÀgung. Daher zielt das Modul auf die StÀrkung der FÀhigkeit zur Reflexion eigener kultureller IdentitÀten und deren Einfluss auf zwischenmenschliche Interaktionen.

Dieses Modul soll die Studierenden in die Lage versetzen, die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem muslimischen und arabischen Kulturraum erfolgreich und angemessen zu gestalten und die FÀhigkeit zu entwickeln, in schwierigen und herausfordernden Situationen kulturadÀquat zu reagieren und zu handeln.

DarĂŒber hinaus soll die Sensibilisierung fĂŒr kulturelle DiversitĂ€t und Inklusion gestĂ€rkt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Das Modul eignet sich fĂŒr alle interessierten Studierenden in jedem Studienjahr der Bachelor-Phase, die spĂ€ter im beruflichen Alltag mit Menschen aus dem islamischen und arabischen Kulturkreis in Kontakt kommen, insbesondere fĂŒr die, die in pĂ€dagogischen, sozialen und erzieherischen Berufen arbeiten. Dieses Modul erfordert keine Vorkenntnisse.
Literatur:
  • Auernheimer, Georg (2010): EinfĂŒhrung in die interkulturelle PĂ€dagogik.
  • Hofstede, G. (2010). Kulturen vergleichen. Klett-Cotta.
  • Trompenaars, F., & Hampden-Turner, C. (2012). Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business. McGraw-Hill Education.
  • Thomas, A. (2006). Interkulturelle Kommunikation. Westdeutscher Verlag.
  • KrĂŒger-Potratzt, Marianne (2005): Interkulturelle Bildung. Eine EinfĂŒhrung.
  • Rohe, Mathias (2016): Der Islam in Deutschland- Eine Bestandsaufnahme

Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Besonderheiten:

TN-PlĂ€tze: 25 fĂŒr den Optionalbereich

Datum der 1. Sitzung: verbindliche Vorbesprechung / erste EinfĂŒhrung: 31.08.2026, 10-15 Uhr

Arbeitsaufwand:

RegelmĂ€ĂŸige aktive Teilnahme, PrĂ€sentationen, Gruppenarbeit (Rollenspiele, Analysen, etc.)

Zusammensetzung der Endnote: Die Modulnote ergibt sich aus der Summe aller Leistungen.

Semester: WT 2026/27