
In diesem Seminar befassen wir uns mit dem Verhältnis von Emotionen zur Wissenschaft. Oder noch genauer: Welche Rolle spielen die Emotionen in der Wissenschaft und welche Rolle sollten sie spielen?
Wir schauen uns im Seminar philosophische Texte an, in denen für die Relevanz von Emotionen in der Wissenschaft argumentiert wird. Dabei arbeiten wir uns historisch von Aristoteles Rhetorik über Descartes Leidenschaften der Seele und Humes Sentimentalismus hin zu zeitgenössischen Beiträgen vor, darunter Jaggar, Nussbaum und Archer.
In der Zusammenarbeit im Seminar üben Sie den Umgang mit philosophischen Denk- und Argumentationsweisen, reflektieren deren Reichweite und beurteilen die Überzeugungskraft einzelner Argumente im Hinblick auf ihre Bedeutung für alltagsnahe Fragestellungen sowie für Ihre eigene wissenschaftliche Praxis. Ein zentrales Ziel ist, Ihre kritische Reflexion zu fördern sowie Ihre begründete Meinungsbildung.
- Kursleiter/in: Kim Ann Woodley