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Die RUB war 1961 die erste Universitätsneugründung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Universität wurde außerhalb der Stadt als Campus-Universität im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen gebaut. Die 20 Fakultäten sind sowohl auf dem Universitätsgelände als auch in der Stadt Bochum untergebracht. Der Lehrbetrieb wurde 1964, drei Jahre nach Gründung der RUB, aufgenommen.
Die Ruhr-Universität Bochum hat aktuell circa 38.000 Studierende und 343 Professor*innen.
Architektur
Das architektonische Konzept stammt von Heinz Hentrich (Architekturbüro Hentrich, Petschnigg & Partner). Er sieht die Universität als einen „Hafen im Meer des Wissens“. Die Gebäude selbst symbolisieren Schiffe, das Dach des Audimax erinnert an eine Muschel. Dazu passend wurde auch Anfang der 1990er Jahre die Station „Ruhr-Universität“ der Bus-Linie U35 gestaltet, deren Dach Wellen darstellen soll.
2007 hat eine umfassende Campussanierung begonnen. Im Zuge der Campussanierung werden Gebäude abgerissen und neu errichtet. Neue Gebäude sind u.a. das Gebäude IF im Osten des Universitätsgeländes und GA im Westen.
Bauten
Im Audimax befindet sich eine der modernsten und größten Orgeln der Orgelmanufaktur Mais. Die Orgel aus dem Jahr 1998 verfügt über 1400 Pfeifen, die in 82 Registern zusammengefasst sind.
Forschung
Die Forschungsschwerpunkte der RUB sind in Research Departments organisiert. Sie liegen in den Bereichen Solvation Science, Cyber Security, Neuroscience, Materials Research, Plasmas with Complex Interactions, Industrial Studies, Protein Science, Subsurface Modeling and Engineering und Open Carbon Cycle Economy.