Werke
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HandschriftencensusDer Handschriftencensus ist eine Bestandsaufnahme von handschriftlichen Überlieferungen deutschsprachiger Texte des Mittelalters. Der Handschriftencensus wird als Online-Datenbank geführt und enthält sämtliche Werke, welche zwischen 750 und 1520 angefertigt wurden. Neben basalen Informationen zu Autoren, Werken und ihre Überlieferungen bietet er eine einschlägige Literaturauswahl und den Zugang zu Digitalisaten.
Quelle: Dieser Artikel basiert auf der Webseite Handschriftencensus (Stand: 09.11.2021) | |
HildebrandsliedDas Hildebrandslied stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist somit eines der frühesten poetischen Textzeugnisse der deutschen Sprache. Es ist das älteste erhaltene germanische Heldenlied und besteht aus 68 Langversen. Entstanden ist das Hildebrandslied vermutlich um 830 im Kloster Fulda in althochdeutscher Sprache. An ihm wirkten zwei Mönche. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Hildebrandslied (Stand: 05.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autor:innen verfügbar. | |
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KaiserchronikDie Kaiserchronik entstand in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Sie ist in deutschen Reimen verfasst und behandelt Geschichten beginnend bei Caesar bis zum römisch-deutschen König Konrad III. Ihr üppiger Umfang ist der größte der frühmittelalterlichen Literatur und berichtet von insgesamt 36 römischen und 19 deutschen Kaisern. An der Anfertigung der Kaiserchronik waren wohl mehrere Geistliche des Regenburger Hofs beteiligt. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Kaiserchronik (Stand: 05.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autor:innen verfügbar. | |
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NibelungenliedDas Nibelungenlied wurde um 1200 niedergeschrieben und gilt als eines der bekanntesten Werke mittelhochdeutscher Literatur. Es ist ein Heldenepos, das aus 39 Âventiuren besteht und deren inhaltlicher Aufbau sich in zwei Teile gliedert. Der erste Teil berichtet von der Reise Siegfrieds von Xanten an den burgundischen Hof, wo er Kriemhild ehelicht und während einer Jagd durch Hagen den Tod findet. Der zweite Teil handelt vom Untergang der Burgunden am Hofe König Etzels. Bis ins 20. Jahrhundert hinein galt das Nibelungenlied als Nationalepos, womit einhergehend Siegfried der Drachentöter als deutscher Nationalheld überhöht wurde. Diese Glorifizierung des Nibelungenliedes ist jedoch umstritten und viel diskutiert. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Nibelungenlied (Stand: 11.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autor:innen verfügbar. | |
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RechtssummeDie Summa Johannis wurde um 1390 von Bruder Berthold von Regensburg niedergeschrieben. Sie ist eine deutschsprachige Bearbeitung der Summa confessorum Johannes von Freiburg. Sie diente als Sittenbuch für das mittelalterliche Laienpublikum, da Bruder Berthold jene Teile in seiner Bearbeitung tilgte, die die Rechtsverhältnisse der Kleriker betrafen. Das Werk wurde in 80 Handschriften und 12 Drucken überliefert, was die Annahme bekräftigt, dass es gemeiniglich als Rechtsbuch verstanden wurde. Darüber hinaus wurde es häufig im Verbund mit anderen Rechtstexten überliefert wie beispielsweise dem Schwabenspiegel. | ||
RolandsliedDas Rolandslied wurde um 1170 vom Pfaffen Konrad niedergeschrieben und basiert auf der altfranzösischen Vorlage Chanson de Roland, welches wohl um 1100 entstand. Das Rolandslied zählt zu den ersten Werken der frühhöfischen Epik und behandelt die Eroberung Spaniens durch Karl den Großen, womit sie eine historische Grundlage vorweist. Roland stirb durch Herzog Geneluns Verrat den Märtyrertod. Dieser bleibt jedoch nicht ungesühnt, sondern wird durch Karl in einem Kampf gegen Heiden in Spanien gerächt. Im Epilog weist sich der Dichter als pfaffe chunrat aus und offenbart Heinrich den Löwen als seinen Auftraggeber für die Anfertigung des Werkes. | |
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SachsenspiegelDer Sachsenspiegel wurde als Rechtsbuch verstanden und enthält sächsisches Land- und Lehnrecht. Es wurde erstmals von Eike von Repgow zwischen 1224 und 1235 niedergeschrieben. Insgesamt existieren jedoch 460 Handschriften des Werkes, weshalb von einer sehr breite Überlieferung ausgegangen werden kann. Der Sachsenspiegel diente dem Deutschenspiegel und dem Schwabenspiegel als Grundlage. Durchgängige Illustrierungen geben darüber hinaus zeitgenössische Interpretationen des Textes wieder. | |
Satzungsbuch der Stadt NürnbergDas Satzungsbuch der Stadt Nürnberg wurde zwischen 1302 und 1310 verfasst und gilt somit als die älteste Rechts- und Gesetzesordnung der Stadt Nürnberg. Sein Inhalt bezieht sich auf das alltägliche Leben und bietet detaillierte Regelungen zu den Themen Fleisch, Waffen, Tuche, Wein, Spiel, Gericht und Rat, Sicherheit, Bier und Brot. Die einzelnen Kapitel sind jeweils sehr ähnlich aufgebaut und syntaktisch strukturiert. | |
SchwabenspiegelDer Schwabenspiegel wurde im Jahre 1287 verfasst und ist in 300 Handschriften überliefert. Ihm liegen das römische und kanonische Recht, frühmittelalterliche Rechtstexte sowie der Sachsenspiegel zugrunde, ergänzt diese jedoch mit Einschüben und Spezifikationen, welche die Rechtsräume des Oberdeutschen betrafen. | |