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K

Konditionalsatz

Ein Konditionalsatz wird auch als Bedingungssatz bezeichnet und stellt eine Begrifflichkeit der Grammatik dar. Er gehört der Gruppe der Adverbialsätze an. Als Nebensatz drückt ein Konditionalsatz die Voraussetzung für die Geltung eines anderen Satzes aus. Ein beispielhaftes Konditionalgefüge ist der sogenannte „Wenn-dann-Satz“.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Bedingungssatz (Stand: 07.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

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Konsekutivsatz

Der Konsekutivsatz ist ein adverbialer Nebensatz, der die Folge des Sachverhaltes des übergeordneten Satzes angibt. Ein Konsekutivsatz wird häufig mit dass, sodass, so oder derart eingeleitet.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Konsekutivsatz (Stand: 08.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

In der Wikipedia ist eine Liste der Autor:innen verfügbar.


Konsonantismus

Der Konsonantismus ist ein Lautwandelprozess, bei welchem vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen zwei aufeinander folgende Konsonanten zu einem Konsonanten verschmelzen, Konsonanten einer Assimilation unterzogen oder Konsonanten durch einen anderen ersetzt werden. Auch die 2. Lautverschiebung wird zum Konsonantismus gezählt.



Kontraktion

Unter Kontraktion ist der Wegfall bestimmter Konsonanten zwischen zwei Vokalen zu verstehen, während gleichzeitig eine Verschmelzung beider Vokale zu einem neuen stattfindet.



Konzessivsatz

Ein Konzessivsatz ist ein adverbialer Nebensatz, der den Inhalt des Hauptsatzes als unerwartete Aussage definiert. Ein Konzessivsatz drückt einen Umstand aus, der der Aussage des Hauptsatzes entgegensteht. Konzessivsätze werden beispielsweise mit obwohl, obgleich, wenn auch eingeleitet.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Konzessivsatz (Stand: 08.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

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Kürzung

Im Mittelhochdeutschen werden in einigen bestimmten Fällen Langvokale zum Neuhochdeutschen hin zu kurzen Vokalen. Ein Beispiel hierfür ist jâmer / Jammer. Dieser Lautwandelprozess bezeichnet man als Kürzung.



L

Lexem

Ein Lexem ist ein semantisches Konzept, das ein Ordnen von Deklinationen, Konjugationen und anderen Flexionen sowie von deren Derivaten ermöglicht. Flexion und Syntax sind für ein Lexem unbedeutend, die Wortart hingegen ermöglicht eine konkrete Ausdifferenzierung und ist somit bei einer engeren Definition von Relevanz.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Lexem (Stand: 12.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

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M

minne

Unter minne ist eine spezifische Vorstellung des Mittelalters zu verstehen, die eine gegenseitige gesellschaftliche Verpflichtung, Liebe und ehrendes Andenken aufgreift. Sie prägte stark die adlige Feudalkultur des Hochmittelalters. Allgemein gesprochen ist unter minne eine positive mentale und emotionale Zuwendung zu verstehen.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Minne (Stand: 12.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

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Mittelhochdeutsch

Der Fachterminus Mittelhochdeutsch besteht aus den drei Elementen des Zeitlichen, des Räumlichen und des Sprachbezeichnenden. Mit Mittel- gliedert es sich nach dem Althochdeutschen und vor dem Neuhochdeutschen ein. Der Zeitraum des Sprachgebrauchs kann zwar nicht präzise abgegrenzt und definiert werden, jedoch erfolgt in der Regel eine grobe Einordnung in die drei Jahrhunderte von 1050-1350. Das Mittelhochdeutsch wiederum kann ebenfalls in Frühmittelhochdeutsch (1050-1170), klassisches Mittelhochdeutsch (1170-1250) und in spätes Mittelhochdeutsch (1250-1350) untergliedert werden.

Darüber hinaus wird mit -hoch der Raum südlich der Benrather Linie bezeichnet. Unter -deutsch ist die Sprache des Gebiets zu verstehen, in dem Deutsch als Muttersprache Anwendung findet und zugleich die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe oder Nation suggeriert, was eine soziale Komponente impliziert.



Monophthongierung

Die Monophthongierung ist ein Lautwandelprozess, der aus einem Diphthong ein Monophthong entstehen lässt. Die frühneuhochdeutsche Monophthongierung ist für das heutige Standarddeutsch von besonderer Bedeutung und brachte folgende Veränderung mit sich: ie, uo und üe wurden zu ie, u und ü.



Quelle:

Dieser Text basiert auf dem Artikel Monophthongierung (Stand: 12.10.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0.

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