Es wird ein allgemeinverständlicher Überblick über die moderne Kosmologie und ihre physikalischen Grundlagen gegeben. In der Vorlesung erfolgt die grundsätzliche Vermittlung der Inhalte. Die Übung bezieht sich direkt auf die Vorlesung. Sie begleitet die Vorlesung und hat eine identische thematische Struktur. Sie dient der Erläuterung, weiteren Vertiefung und selbstständigen Erarbeitung dieser Inhalte durch die Studierenden.

Am Anfang steht eine kurze Vorstellung des Objekts der Vorlesung, des Universums mit seinen unterschiedlichen Komponenten und Größenskalen. Im Anschluss wird  in einer historischen Einführung die Geschichte unseres Weltbilds vorgestellt. Die beiden Säulen des modernen Bilds, die Relativitätstheorie und Quantenmechanik, werden in ihren Grundprinzipien erläutert. Exotische Konsequenzen der Allgemeinen Relativitätstheorie, der Theorie der Gravitation, sind  Schwarze Löcher und Gravitationswellen. Die Quantenphysik beschreibt die Welt im Kleinen äußerst erfolgreich, und erklärt, wie die Strahlung, das Licht, zu Stande kommt, durch das wir Informationen aus dem Kosmos erhalten. Aber auch sie hat exotisch scheinende Konsequenzen, insbesondere die Tatsache, dass dasselbe Objekt als Welle oder als Teilchen erscheinen kann. Die Strukturen des Kosmos im Großen bilden ein weiteres Kapitel der Vorlesung. Hier bilden Galaxien, Sternsysteme von der Größe unserer Milchstraße, die wesentlichen Bausteine. Schließlich stellt sich die Frage nach er Entstehung und dem Ende der Welt. Begriffe wie Urknall, Expansion des Universums, dunkle Materie und dunkle Energie werden hier zur Sprache kommen.