Die Studierenden bekommen vertiefte ingenieurwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse anhand des aktuellen Forschungsstands auf dem Gebiet der Produktionssysteme vermittelt. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der industriellen Realisierung zu vermitteln und Potentiale neuer Ansätze aufzuzeigen.

Die Vorlesung beginnt mit einer Darstellung der unterschiedlichen Möglichkeiten zum Aufbau von wandlungsfähigen Produktionssystemen. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Produktionsorganisation mit dem Schwerpunkt „Lean Production“ werden ausführlich behandelt. Im Kapitel Prozessmanagement werden Methoden (z.B. ARIS, Wertstromdesign, Six Sigma) zur Optimierung der Geschäftsprozesse vermittelt. Die Prozessüberwachung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Automatisierung vernetzter Produktionssysteme. Sensoren und Überwachungsstrategien bis hin zu Embedded Online Services werden eingehend besprochen. Die Informationsverarbeitung mit den Schwerpunkten Manufacturing Execution System, Betriebsdatenmanagement und Supply Chain Management bildet einen weiteren Schwerpunkt. Im letzten Teil der Vorlesung wird aufbauend auf dem Thema „Ressourceneffiziente Produktion“ das gegenwärtige Leitthema Industrie 4.0 behandelt.

Ergänzt werden die Themenblöcke durch anwendungsnahe Vorträge von Gastdozenten aus der industriellen Praxis. In den begleitenden Übungen werden die in der Vorlesung vorgestellten Methoden durch den Einsatz moderner IT-Werkzeuge und durch mehrere Übungen in der Lernfabrik auf industrienahe Aufgabenstellungen angewendet.