Rabi Eisik aus Krakau wurde im Traum befohlen, nach Prag zu reisen, um an der Brücke, welche zum Königsschloss führt, einen Schatz auszugraben. Da an der Brücke Wachtposten standen, traute er sich nicht zu graben, kam jedoch mit einem Wachmann ins Gespräch und erzählte ihm von seinem  Traum. Dieser lachte ihn aus, da er selbst einen ähnlichen Traum hatte, dass er nach Krakau zu einem gewissen Rabi Eisik reisen sollte, um in dessen Stube unter dem Ofen nach einem Schatz zu graben. Rabi Eisik fuhr wieder nach hause, wo er den Schatz unter seinem Ofen fand.

Dieses Seminar geht von der Annahme der bildenden Kraft des Fremden aus, weshalb im Zentrum Texte aus Religionswissenschaft, Religionsphilosophie und der Religionspsychologie stehen, welche andere, ungewohnte Sichtweisen auf Religion bieten, durch diesen fremden Blick aber vielleicht zu einer neuen Sichtweise auf das eigene führen können. Daneben soll auch der Frage nach der Relevanz dieser Text für religiöse Bildungsprozesse von Lehrern und Schülern gefragt werden.