Bildung ist in modernen Informationsgesellschaften eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand und Teilhabe an gesellschaftlich-demokratischen Prozessen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns daher mit zentralen personenseitigen Determinanten des Lernens und der Teilhabe an Bildung. Zentrale Fragen sind: Über welche motivationalen, kognitiven und metakognitiven Kompetenzen müssen LernerInnen verfügen, um in formalen und informellen Lernszenarien Wissen zu erwerben? Welche kontextuellen Faktoren, z.B. in der Familie verortet, begünstigen darüber hinaus die Teilhabe an Bildungsmöglichkeiten bzw. verhindern diese? Empirische Erkenntnisse einschlägiger Forschungsarbeiten werden rezipiert und vor dem Hintergrund der eigenen Bildungsbiographie reflektiert.