Der Entwurf von VL­SI-Schal­tun­gen ist auf­grund der gro­ßen Anzahl von Bau­ele­men­ten nur zu beherrschen, wenn man Hard­ware-Be­schrei­bungs­spra­chen wie VHDL für den Ent­wurf ein­setzt. Eine ganze Reihe von Ei­gen­schaf­ten macht VHDL für den Mi­kro­elek­tro­nik-Ent­wurf so in­ter­es­sant. Dazu zäh­len: VHDL ist nicht tech­no­lo­gie­spe­zi­fisch, es ist das ge­eig­ne­te Me­di­um zum Aus­tausch zwi­schen Ent­wer­fern un­ter­ein­an­der und mit dem Chiph­er­stel­ler, VHDL un­ter­stützt Hier­ar­chie und Top-down- und Bot­tom-up-Ent­wurfs­me­tho­den, es un­ter­stützt fer­ner Ver­hal­tens-, Struk­tur- und Da­ten­fluss-Be­schrei­bung, es ist ein IEEE-Stan­dard, Test­mus­ter kön­nen mit der­sel­ben Spra­che ge­ne­riert wer­den u.a.m.
Das Praktikum findet basierend auf aktuellen FPGA-Architekturen und mit aktueller Synthesesoftware statt. Nach einem einführenden Tutorial in die Entwicklungsumgebung "Vivado" von Xilinx, werden Schaltwerke und Schaltnetze für unterschiedlichste Aufgaben erstellt, simuliert und auf echter Hardware getestet.