Die Studierenden bekommen vertiefte ingenieurwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse anhand des aktuellen Forschungsstands auf dem Gebiet der Produktionssysteme vermittelt. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der industriellen Realisierung zu vermitteln und Potentiale neuer Ansätze aufzuzeigen.

Die Vorlesung beginnt mit einer Darstellung der unterschiedlichen Möglichkeiten zum Aufbau von wandlungsfähigen Produktionssystemen. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Produktionsorganisation mit dem Schwerpunkt „Lean Production“ werden ausführlich behandelt. Die Informationsverarbeitung mit den Schwerpunkten Manufacturing Execution System, Betriebsdatenmanagement und Supply Chain Management bilden einen weiteren Schwerpunkt. Im Kapitel Prozessmanagement werden Methoden (z.B. ARIS, Wertstromdesign, Six Sigma) zur Optimierung der Geschäftsprozesse vermittelt. Im nächsten Abschnitt der Vorlesung stehen Methoden und Tools zur Planung von Produktionssystemen im Vordergrund. Die Prozessüberwachung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Automatisierung vernetzter Produktionssysteme. Sensoren, Überwachungsstrategien bis hin zum Teleservice werden eingehend besprochen.

Im letzten Teil der Vorlesung wird das Thema „Ressourceneffiziente Produktion“ behandelt. In den begleitenden Übungen werden die in der Vorlesung vorgestellten Methoden durch den Einsatz moderner IT-Werkzeuge und durch mehrere Übungen in der Lernfabrik auf industrienahe Aufgabenstellungen angewendet.