The collective remembrance to historical events, disputes or ideas is a key resource of social movements, whilst social movements and labour itself have been key forces contributing to building and strengthening democracies and creating institutions that democratically govern capitalism. This summer school wants to explore the rise, development, challenges and strategies of social movements with a strong focus on their memory cultures. During this five-day Summer School, we will discuss the formation (and instrumentalization) of memories across labour and other social movements. This summer school will be conducted in English.

 

The project is divided into two separate stages.

 

Phase 1:

Preparatory Meeting: 08.07.2019 16:00 (Institute for Social Movements)

During the first stage the students will be introduced into the topic and will receive preparation material for the upcoming summer school.

 

Phase 2:

Summer School: 9th to 13th September 2019, from approximately nine to five at the
(Institute for Social Movements)

Each day will be prepared by one group of students. (see therefore the Requirements below)

 

Day 1: Introduction to 'memory studies' and 'social movement studies'

Day 2: Memory cultures of social democratic and communist labour movements in the nineteenth and twentieth centuries

Day 3: Memory cultures of fascist movements of the twentieth century

Day 4: Memory cultures of 1968 and of new social movements

Day 5: Present-day social movements and their memory cultures

 


Was ist Zeit? 

Der Begriff der Zeit und die damit verbundenen wissenschaftlichen Konzepte sollen im Rahmen der Summer School aus multidisziplinärer Sicht analysiert und verstanden werden. In der interdisziplinären Summer School nähern sich die Studierenden dem Thema aus so unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen, wie den Naturwissenschaften, der Philosophie, Philologie, der Religionswissenschaft, Soziologie oder Geschichte. Die interdisziplinäre Ausrichtung soll die Studierenden anleiten, über die eigene Fachgrenze hinweg die Relevanz zentraler Fragestellungen zu erkennen und fachübergreifende Forschungsimpulse in die forschende Praxis der eigenen Disziplin zu integrieren.

Teil 1: Zur Vorbereitung auf die Summer School erschließen sich die Studierenden in Eigenarbeit zentrale Fragestellungen zur Zeittheorie unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und entdecken dabei interessante Zugänge zum Thema. In einem eintägigen Vorbereitungstreffen werden Lese- bzw. Lernziele besprochen und erste Bezüge der Wissenschaftsdisziplinen zum Thema hergestellt. Die Studierenden entwickeln ein wissenschaftliches Poster zu ihrem Thema, welches in der Summer School vertiefend reflektiert wird.

Teil 2: In der interdisziplinären Summer School werden die von den Studierenden erarbeiteten Themen zusammengeführt und in verschiedenen Wissenskontexten präsentiert, reflektiert und weiterentwickelt. Der Werkstattcharakter der Summer School zeigt sich in der wechselnden Unterrichtssystematik von Impulsvortrag, betreuter Kleingruppenarbeit, Präsentation und Diskussion von Arbeitsergebnissen. Die Impulsvorträge und die betreute Kleingruppenarbeit werden im Wechsel von Vertretern unterschiedlicher Fachdisziplinen übernommen.

Teil 3: Die Zukunftswerkstatt dient der Bündelung und Zusammenführung der in den einzelnen Workshops erarbeiteten Ergebnisse und der Entwicklung von Zukunftsszenarien (Arbeit am eigenen Projekt). Alle Studierenden haben dadurch die Gelegenheit, die in der Summer School aufgeworfene Schlüsselfrage durch die Zusammenfassung der Aspekte zu beantworten.

Link zum Summer School Blog

Link zur Website von inSTUDIES im Optionalbereich

Summer School "Bioethik im Diskurs"

Darf ich meinen Zwilling töten? Mit dieser Frage erntet man wohl eher entsetze Blicke als Zustimmung. Doch was ist, wenn er nur eine Zelle in einer Petrischale ist, die womöglich irgendwann ein Menschenleben retten könnte? Im Blockseminar „Bioethik" geht es um die ethische Fragen der Wissenschaft und des Alltags: von Präimplantationsdiagnostik, über Tierversuche bis Sterbehilfe.

Das  interdisziplinäre Überblicksseminar gibt nicht nur Einblicke in die theoretischen Hintergründe von Medizin, Natur- und Geisteswissenschaft, sondern lässt auch Fachleute aus der Praxis zu Wort kommen. So können die Teilnehmer aus erster Hand erfahren, wie mit bioethischen Fragestellungen praktisch umgegangen wird.

In Zusammenarbeit mit dem Alfried Krupp-Schülerlabor haben die Studierenden die Chance das im Seminar erworbene bioethische Wissen an Schüler der Oberstufe zu vermitteln. So erhalten die Schülerinnen und Schüler einen altersgerechten und zugleich wissenschaftlich fundierten Einblick in die Bioethik. Durch die Kombination von Seminar und didaktischer Übung können die Studierenden und die Jugendlichen gleichermaßen auf spannende Weise den aktuellen Diskurs kennenlernen und ihre Berührungsängste mit den oft als heikel wahrgenommenen Fragen verlieren. Mit ihrem bioethischen Fachwissen erlernen sie, sich in auch in schwierigen Debatten mit einer eigenen Meinung zu positionieren.

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