Abschlusspräsentation: 24.07.17, 18.00 - 22.30 h


Teil 1: Den Akt des Sich-in-Szene-setzens erlebt jeder mehrmals täglich. Der Vorgang ist nicht nur dem Auftritt im Theater oder in den Medien vorbehalten. Der amerikanische Soziologe Erving Goffmann behauptet „Wir alle spielen Theater“! und geht davon aus, dass jeder Mensch in der Interaktion mit seinem Gegenüber (oder auch mehreren) eine Rolle spielt. Dabei geht es auch darum, sich gut zu präsentieren. Für einen gelungenen Auftritt oder Beitrag im Alltag sind persönliche Faktoren wie Authentizität und Ausstrahlungskraft maßgeblich. Die eigene stimmige Ausstrahlung kann man forcieren, indem die Kompetenzen in der Selbstreflexion, Körperwahrnehmung und Stimmgestaltung sensibilisiert werden. Um das Bewusstsein für das Sich-in Szene-setzen zu schärfen, werden im theoretischen Teil Texte der Theaterwissenschaft, Psychologie und Soziologie vorgestellt und diskutiert.

 

Teil 2: Im Praxisteil werden theaterpraktische Übungen zur Selbstdarstellung und aus der schauspielpädagogischen Körper-, Stimm- und Textarbeit durchgeführt. Für die Abschlusspräsentation sollen Rollenkonzepte aus dem Theater als Vorlage dienen, um diese für die Alltagstauglichkeit auszuprobieren.


The module enables the participants, to rethink and refocus their perceptions of the campus, to experiment with the semantics of space and to get to know and apply the strategies of site specific art. In the first part, the participants get to know the basics of site specific art and they explore the campus of the Ruhr-University with a view to its potential for a rewriting of its meanings with the methods of visual and performative arts. In the second part, Rob Brannen, Head of the School of Arts, and Jill Cowley, Programme Leader for Performing Arts and Senior Lecturer, from the De Montfort University, Leicester will offer a one-week workshop in which they also supervise the artistic projects of the participants.