Der Kurs zum Universitätschor im Sommersemester 2019.

Weitere Infos unter: www.mz.rub.de/musik oder mz-musik@rub.de

Ensemble I: mo 16-18 h, MZ 01/02 (Probebühne)

Ensemble II: mo 18-20 h, MZ 01/02 (Probebühne)

Ensemble III: mo 20-22 h, MZ 01/02 (Probebühne)

Ensemble IV: di 16-18 h, MZ 01/02 (Probebühne)

Ensemble V: mi 16-18 h, MZ 01/02 (Probebühne)

Generalprobe für alle Mitwirkenden verpflichtend: Do, 6.7.19, ab 18 h


Mit dem Arbeitstitel Du Sehnsucht in mir wollen wir mit fünf verschiedenen Ensembles in einem einfachen Bühnenraum arbeiten. Jedes Ensemble entscheidet selbst, welches Genre es sein soll. Ein lustiges oder tragisches Kammerspiel? Ein Musical oder eine Lyriklesung? Die Figuren aus Tschechows Drei Schwestern dienen als Vorlage. Sie alle warten und hoffen auf bessere Zeiten. Sie sehnen sich nach einem Ort, wo sie ihr Glück finden können und vergessen, dass das Leben nur im Jetzt stattfindet. Welche Illusionen sind es bis heute, die den Alltag erträglich zu machen scheinen?

Das Stück wird von fünf kleinen Ensembles aufgeführt, die sich in der Generalprobe das erste Mal begegnen werden.

Aufführungstermine: Fr, 5.7. und Sa, 6.7.19, 19.30 h

Anmeldung: Am gemeinsamen Anmeldungstag, Mi, 3.4, 10-16 h oder persönlich im Büro der Studiobühne bis Fr, 5.4.19 (max. 6 Teiln. pro Ensemble).


The International University Theatre Association was established at Université de Liège (Belgium) in 1994 to develop and promote recognized post-secondary activity in theatre training, creation, research and theoretical and practical research, throughout the world, at the level of university or higher studies. The IUTA is present in every continent and has members in over fifty countries.

Designed by and for people from universities and other types of post-secondary learning institutions, the IUTA is a unique forum where teachers, practitioners, creators, scholars and theorists can share discoveries and discuss common concerns. The IUTA provides a space for both exchanges and services (through the presence of festival organizers), and is open to all members of the academic community with an interest in theatre. The IUTA holds a World Congress every two years.

The aim of the international Association of University Theatres is to develop and promote university theatre worldwide. ‘University theatre’, in this context, means any theatrical activity carried out within higher and tertiary education institutions, as training, creative or research activities, either theoretical or practical.

Aware of the role theatre plays in fostering dialogue and understanding between cultures, the association promotes exchanges and collaboration between university theatres (be it spontaneous student theatre, assisted, vocational or professional work) as well as contacts with amateur and professional theatres.

The association, rich in its diversity, will not tolerate political, national, linguistic, racial, religious, sexual or any other kind of discrimination.

Founded on the principle of solidarity and cooperation the IUTA is an independent network open equally to all its members according to their individual circumstances.


Ort: MZ 1/01 (Theatersaal), ab Mo, 1.4.19

Teil 1: Sprechstimme aus diversen wissenschaftlichen Perspektiven (Seminar), mo, 10.15-11.45 h

Teil 2: Stimme erfahren – Experimentieren mit der Stimme, Konzeptionieren und Einstudieren eines Beitrages für die Abschlusspräsentation, mo, 12.15-13.45 h

Beginn der öffentlichen Abschlusspräsentation: 8.7.19, 18.30 h (Treffen der Teilnehmenden 18 h)

Teil 1: Die menschliche Stimme ist tonangebend in der Kommunikation. Sie ist zugleich Instrument und Sprachrohr. Lange war die Stimme im Schatten der Sprache. Erst in den letzten 40 Jahren entdeckte man die Stimme wieder als ein mögliches ästhetisches Mittel. Damit einhergehend vermehrten sich auch wissenschaftliche Forschungen zur Stimme als akustisches Phänomen oder als Metapher. Wie werden Stimmen erfahren? Welche Rolle spielen Stimmen in den zeitgenössischen Künsten, im Theater und in den Medien? Um mehr über das Potenzial der Stimme zu erfahren, werden ausgewählte wissenschaftliche Texte aus physiologischer, psychologischer und philosophischer Perspektive vorgestellt und diskutiert.

Teil 2: In der praktischen Arbeit wird die Stimme als Instrument erforscht. Stimm- und Sprechbildung beinhaltet differenzierte Körperarbeit, geschulte Atmung und aufmerksames Hinhören. Aufspüren der körpereigenen Resonanzräume macht die Stimme tragfähig und ausdrucksvoll. Die Teilnehmer*innen probieren sich aus zwischen Wohlklang und Missklang, zwischen Brüllen und Flüstern, zwischen Beschränkung und Befreiung, zwischen artikuliertem und unartikuliertem Sprechen. Dazu werden Übungen verschiedener Stimm- und Sprechpädagogen vorgestellt.

Die aktive Teilnahme an der Abschlusspräsentation ist Voraussetzung für den Erhalt der CPs und der Modulnote. Sie findet gemeinsam mit dem Kurs "Auf die Bühne, fertig, los" am 8.7.19 um 18.30 h im Musischen Zentrum statt. (max. 15 Teiln.).