Als Bausteine der Wissensökonomie gelten die drei in Verbindung stehenden Faktoren Wissen, Lernen und Innovationen (OECD 1996). Ausgehend von der zentralen Annahme, dass Wissen über den direkten Kontakt geschaffen und ausgetauscht wird (Maskell, Malmberg 1995), beinhalten insbesondere die Faktoren Wissen und Lernen spezielle Gestaltungsansprüche an den Interaktionsraum. Die drei obigen Faktoren wurden während der letzten Jahrzehnte durch die Bereitstellung lokaler Wissensinfrastrukturen wirtschaftspolitisch international gefördert. Ziel war es, Spillovereffekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch die Schaffung räumlicher Nähe zu begünstigen, durch welche wissensintensive Unternehmen wiederum in der Generierung, Reproduktion und Implementierung der obigen Faktoren unterstützt werden sollen. Eine besondere Form dieser Wissensinfrastruktur stellt das Konzept des Technologieparks dar.

Geothermik, Geohydraulik und tiefengeothermische Systeme