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Das Frankenreich unter der Herrschaft der Karolinger wird zumeist mit dem Reich Karls des Großen gleichgesetzt, der als einer der wenigen mittelalterlichen Herrscher noch im kollektiven Geschichtsbewusstsein verhaftet ist. Auch wenn die prägende, zukunftsweisende Kraft der Regierung Karls nicht in Abrede gestellt werden kann und soll, so gilt es doch, seine Herrschaft auch in ihren historischen Voraussetzungen und Konsequenzen zu beschreiben. Aus diesem Grund hat sich die Vorlesung zum Ziel gesetzt, im Gegensatz zu gängigen Darstellungen ein besonderes Augenmerk auf den Aufstieg der Karolinger sowie die Dekomposition ihres Reiches zu legen. Nicht zuletzt steht dabei im Hintergrund die Frage, ob Menschen (bzw. Männer) Geschichte machen, oder ob es nicht vielmehr Strukturen sind, die in einem Prozess der langen Dauer prägend für die Nachwelt wirken.

Literatur:

  • Hageneier, Lars: Der politische Rahmen, in: Laudage, Johannes / Ders. / Leiverkus, Yvonne (Hg.): Die Zeit der Karolinger, Darmstadt 2006, S. 9-90
  • Ubl, Karl: Die Karolinger. Herrschaft und Reich, München 2014
Semester: ST 2026
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